SEGA History

 Sega History 1940 - 2007

1940:
Die Firma "Standard Games" wird von Martin Bromely, Irving Bromberg und James Humpert gegründet, die ihren Sitz in Honululu hat.

1951:
"Standard Games" zieht um nach Tokyo.

1952:
Aus "Standard Games" wird "Service Games" (SEGA), die offiziell im Jahre 1952 registriert wird. SEGA verkaufte Automaten an Einheiten des U.S. Militärs, die in Japan stationiert waren. Später wurden Automaten nach Japan, Asien und Europa verkauft.

1965:
SEGA fusioniert mit dem Automaten Hersteller "Rosen Enterprises, Inc.", gegründet vom Amerikaner David Rosen im Jahre 1965.

1966:
SEGA veröffentlicht den Submarine Simulator "Periscope", der ein weltweiter Hit wurde.
1969:
David Rosen und andere Teilhaber entschieden sich SEGA an "Gulf&Western Industries" zu verkaufen, wobei Rosen weiterhin als CEO fungiert. Gulf&Western setzt weiterhin auf SEGAs Produkte und Marketing Strategie und erreicht 1982 Umsatzerlöse in Höhe von 214Mio. US Dollar.

1983:
SEGA veröffentlicht das erste LaserDisc Spiel "SEGA Astron Belt", das erste 3D Videospiel "SubRoc 3D" und SEGAs erste Heimkonsole SG-1000 (alle in Japan). Kurze Zeit später gab es den großen Konsolencrash im Arcade und Heimbereich in den USA. Gulf&Western kauften zuvor abgegebene, öffentliche Aktien zurück und verkauften die U.S. Anlagegüter an die "Bally Manufactoring Corp.". In Japan überlebte SEGA den Konsolencrash.

1979:
Zurück zum Jahre 1979. David Rosen erwirbt eine japanische Vertriebsfirma, gegründet von Hayao Nakayama. Nach dem Konsolencrash in den USA kaufen Rosen, Nakayama und andere japanische Investoren SEGA Anlagen in Japan für 38Mio. US Dollar. Dort wird Nakayama Geschäftsführer. Rosen leitet die amerikanische Tochtergesellschaft. Von diesem Zeitpunkt an entschied sich SEGA nicht mehr zulange an einem Konzept festzuhalten, denn jede Technologie-Generation hat ein Leben und einen Tod.

1984:
SEGA Enterprises wird von einer Partnerschaft zwischen dem SEGA Enterprises Management und CSK, gegründet von SEGA Enterprises Ltd., gekauft.

1986:
SEGA Enterprises Ltd. geht an die Börse und "SEGA of America" wurde beauftragt, Videospiel Produkte zu adaptieren und zu vermarkten, um schnell in Amerika zu expandieren.

Späte 80er:
SEGA Enterprises führt eine ganze Reihe extrem erfolgreicher Videospielsysteme und Videospielsoftware ein, die SEGA zu internationaler Bedeutung verhelfen und so SEGA zum zweitgrößten Anbieter für Videospielprodukte wird.

1990:
Die Aktien von SEGA Enterprises Ltd. stehen in der ersten Reihe der Tokyoter Börse.

1993:
SEGAs Aktien werden im NASDAQ gelistet.

1995:
Der "Sega Saturn" erscheint und mit ihm etliche Spielhallen Games wie Virtua Fighter, Sega Rally und Daytona USA.

1998:
SEGA veröffentlicht die erste von Haus aus Internetfähige Konsole "Dreamcast". Die 128-Bit Machine war ihrer Zeit mal wieder voraus, hatte gegen die Konkurrenz aber das nachsehen. Nur 2  Jahre später stellte SEGA die Produktion ein und gab den Rückzug aus dem Hardwaregeschäft bekannt.

2003:
Sammy kauft 22% ausstehende SEGA Aktienanteile von CSK.

2004:
Sammy kauft weitere, Kontrolle gebende, Aktienanteile von SEGA. SEGA und Sammy fusionieren zu "SEGA Sammy Holdings Inc."

2005:
SEGA verkauft das Entwicklungsstudio Visual Concepts (NBA2K, NHL2K etc) an TAKE2 Interactive.

2006:
Nach Tetsuya Mizuguchi im Jahre 2004 verlässt auch Yuji Naka SEGA. Er gründet mit Unterstützung von SEGA Japan (sie steuern 10% des Startkapitals bei) das Entwicklungsstudio "Prope". SEGA behält sich so das Recht vor, von Prope entwickelte Spiele zu publishen.

2007:
SEGA ist heute nach Nintendo der zweitgrößte Spieleentwickler in Japan. Noch vor Namco Bandai Holdings und Konami.